Schmerz- & Sporttherapie
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MEDIZINISCHE THEMEN

Arm/Ellbogen/Hand(gelenk)

Carpal Tunnel Syndrom (CTS)

Was ist das Carpale Tunnel Syndrom?

 

-Fühlen Sie oft Prickeln u/o ein taubes Gefühl in Ihrer Hand, namentlich nachts?
-Werden diese Beschwerden weniger als Sie mit Ihrer Hand Schüttelt?
-Haben Sie das Gefühl zuweilen etwas ungeschickt zu sein bei das fassen von einem Gegenstand?
-Fühlen Sie wohl mal einen stechenden Schmerz hoch ziehen bis an Ihren Schulter?


Al diese Beschwerden können auf das Carpale Tunnel Syndrom weisen.

 

Der carpale Tunnel befindet sich auf der Höhe vom Übergang vom Unterarm zur Hand und formt eine Sorte 'Durchreiche'. Der Tunnel wird geformt von 8 in eine U-Form geordneten Mittelhandknochen (Carpalia). Zwischen die Pfote von dem 'U' ist ein kräftiges Bindegewebeband gespannt, wodurch sich einen Tunnel formt. Durch diesen Tunnel laufen 9 Sehnen und einen Nerv. Die Sehnen – die umge­ben sein von einer Membran – sind die Ausläufer der Muskeln, deren sich in dem Unterarm befinden und die Bewegung von Handgelenk und Fingern versorgen.


Der Nerv (nervus medianus) innerviert (Prickelt) einige kleine Muskeln in der Hand und versorgt der Gefühl und Tastsinn in der Hand, von Daum, Zeigefinger, Mittelfinger und die Hälfte vom Ringfinger.

 

Wegen Umstände kann die Membran dass um die Sehnen liegt (das Synovium) aufschwellen. Hierdurch wird der Raum im Tunnel kleiner und wird der Nerv gegen das Bindegewebeband gedruckt, was Prickeln, Taubheit, Ungeschicklichkeit und Schmerzen verursachen kann.


Sie können es vergleichen mit einem Schlafbein. Wann man lange Zeit mit der Beinen über einander sitzt, hat man wohl mal ein taubes, prickelndes Gefühl ins Unterbein; dann wird einen Nerv, deren sich in der Kniehöhle befindet, abgeklemmt. Ein großer Unterschied mit dem Carpale-Tunnel-Syndrom ist, dass man selber nicht in der Lage ist um den Druck vom Nerv zu lösen.

 

Passiert das öfter?

Das Carpale-Tunnel-Syndrom ist einer der meist vorkommende Nervenbeklemmungen.
Wie oft das genau vorkommt ist nicht exakt bekannt. In der Umgebung von Maastricht (die Nieder­landen) ist eine große Untersuchung getan, wobei festgestellt ist dass 9 von den hundert Frauen – in mehr oder weniger Masse – Beschwerden hatten von einem CTS. Sie sind also nicht die einzigen.


Die Beschwerden entstehen meistens zwischen das 40e en 60e Lebensjahr und kommen regelmäßig an Beiden Hände vor. Frauen haben 3x so viel Chance einen CTS zu bekommen als Männer.

 

Alle Strukturen, die Raum in den Tunnel einnehmen und die Nerven deswegen beklemmen, können Beschwerden verursachen. Das klinkt  einfach, aber in der großen Mehrheit von den Fällen weißt man nicht was die Ursache ist. Hierunter werden eine Zahl von Ursachen genannt, die eine Rolle spielen können bei das bekommen von einem CTS.

  • Repetierende Bewegungen vom Handgelenk, nämlich wenn man dafür Kraft braucht.
  • Handgelenkbruch, wobei die Mittenhandknochen verschieben.
  • Hormonale Änderungen, wie sie vorkommen bei Schwangerschaft und die Menopause.
  • Entzündungsartige Phänomenen wie bei Rheumatoïde Arthritis.
  • Verzögernde Funktion von der Schilddrüse (Hypothyreoïdie).
  • Zuckerkrankheit.

Wie stellt der Arzt(in) seine/ihre Diagnose?

Ihren Arzt soll eine Zahl von Dingen fragen und testen bevor er/sie die Diagnose 'CTS' stellen kann:

  • - Gibt es Beschwerden von Prickeln und Taubheit von den Finger; nämlich nachts?
    - Erwachen Sie durch die Beschwerden?
    - Sind Sie in der Lage die Beschwerden verschwinden zu lassen?
    - Gibt es Ungeschicklichkeit von den Fingern?
    - Haben Sie wohl mal Stiche von Handgelenk in den Arm nach oben?
    - Sind Sie Schwanger oder haben sie eine bestimmte Krankheit.
  • Spüren Sie ein elektrisches Stromstößchen als der Arzt vorsichtig mit seinem/Ihrer Finger auf einen Nerv klopft?
  • Kriegen Sie dieselben Beschwerden wenn Ihr Arzt Ihres Handgelenks beugt und 60 Sekunden festhält.
  • Ist das EMG (elektromyogram) positiv. Dieses ist eine Untersuchung wobei man mit sehr kleinem Strömchen die Leitungsgeschwindigkeit von einem Nerv misst. Bei einem beklemmten Nerv ist diese Leitungsgeschwindigkeit niedriger.

Anhand obenstehende Fragen und Testen kann da eine Diagnose gestellt werden. Dabei kann da auch eine Schätzung gemacht werden von dem Ernst der Beschwerden. Mit diesen Daten wird die geeignete Behandlung gewählt.

Was ist daran zu tun?

Abhängig von Ihren Beschwerden soll die angemessene Behandlungsmethode gewählt werden. Bei milde Beschwerden wird oft angefangen mit Ruhe geben mittels einer Handgelenkschiene. Diese wird gewöhnlich nachts getragen. Die Schiene sorgt für Ruhe und hält das Handgelenk in solch einer Position, dass der Druck auf den Nerv das wenigste ist.

 

Sind die Beschwerden schlimmer, dann kann der Arzt entscheiden den Druck vermindern zu lassen mittels einer Spritze mit einem Medikament (meistens Cortisonen) in den Tunnel zu spritzen. Über den Nutzen sind die Meinungen sehr verteilt. Meiner Meinung nach ist es abzuraten. Nicht nur dass die Beschwerden meistens zurück kommen, sondern dass es nicht die Ursache anfasst, wovon die Beschwerden kommen und dass Corticosteroiden das Gewebe (Muskeln, Sehnen, Bänder) angreifen und gleichsam auffressen. Wenn das Injizieren wird das dann auch hauptsächlich angewendet bei Patienten mit Beschwerden welche von vorübergehende Art sind, wie bei schwangere Frauen oft den Fall ist und in der Regel nicht mehr als max. 3x.

 

Wenn die Beschwerden nicht verbessern mit obenstehenden Behandlungen, dann soll es vielleicht notwendig sein um zu operieren. Hierbei wird das Bindegewebeband, dass zwischen die Mittelhand­knochen gespannt steht, durchgeschnitten wodurch da wieder Raum für den Nerv entsteht und die Beschwerden verschwinden sollen.

 

Es gibt grob gerechnet 2 Operationstechniken:
a) die konventionelle Methode, wobei eine klein Schnitt von 5 cm Länge in den Handteller gemacht wird bis auf und durch das Bindegewebebändchen.
b) ein Technik, wobei gebrauch gemacht wird von einem Röhrchen (Endoskop) – mit  einen Kamera – wodurch operiert wird. Diese Röhre – worein eine Rille sitzt – wird via 2 kleine Schnitte van ein cm unter das durchzuschneiden Bindegewebebändchen geschoben. Durch die Rille kann man das Bindegewebebändchen sehen und durchschneiden. Für diese Methode muss aber der Patient ein paar Forderungen erfüllen und diese Technik ist deswegen für eine Zahl von Patienten nicht geeignet.

 

Beide Operationen können gewöhnlich poliklinisch oder in Stationär (Tagesaufnahme) statt finden. Sie können dann denselben Tag wieder nach Hause. Die Beschwerden verschwinden gewöhnlich innerhalb ein paar Tagen. Trotz dass es eine relativ kleine Operation betrifft, soll es eine Zahl von Wochen oder zuweilen einige Monate kosten, ehe Sie wieder alles tun können sollen.

 

Note: Vergleichbar ist das Tarsal-Tunnel-Syndrom (TTS), das sich in Fuß/Fußgelenk vor tun kann.

Aber aufgepasst
Die Symptome die ein Carpal Tunnel Syndrom tun vermuten, können auch verursacht werden von total andere Traumata. Der Nerven die verantwortlich sein für die Phänomene können auch auf andere Stellen eingeklemmt werden. Ich denke hierbei an einer Abklemmung in die Ellbogenhöhle. Das kann sowohl an mediale Seite (Innenseite) als laterale (Außenseite). Medial läuft der Nerv (n. Medianus) unter- oder  durch den Muskel (m. Pronator Teres), oder zwischen die 2 Muskelköpfe davon. Lateral kann der Nerv n. Radialis vom Muskel m. Brachialis abgeklemmt werden. Das geschieht wenn diese Muskeln extrem gespannt und geschwollen sein und auf dem Nerv drucken. Möglich ist auch eine Abklemmung in Achselhöhle- oder Nackenbereich (Nervenwurzel von den Halswirbels: C6-7). Also sollen diese Lokationen auch untersucht werden müssen.

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