Schmerz- & Sporttherapie
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MEDIZINISCHE THEMEN

Gelenke & Knochen

Gicht

 

Podagra (Füße: häufig der Große Zeh) und Chiragra (Hände:meistens die Finger)

 

Was genau ist Gicht und wovon wird es verursacht?

 

Jedenfalls sind es die Harnsäurekristalle die Gicht so schmerzhaft machen.

Es ist eine Stoffwechselerkrankung. Männer über 40 sind besonders häufig davon betroffen. Daran können aber mehrere Ursachen zu Grunde liegen.

Es kann sein dass eine familiäre Vererbung dafür verantwortlich ist.  Aber falsche Ernährung kann dafür sorgen, dass zu viel Harnsäure sich im Blut und schließlich in den Gelenken sammelt und sich dort Kristallen bildet. Hierfür sind für einen wichtigen Teil Purine und Protein (Eiweiß) verantwortlich.

 

Ins besonders gilt es verzehren von zu viel Fleisch. Dadurch können die darin enthaltende Purine und Proteinverbindungen den Harnsäurespiegel im Blut stark erhöhen.

Die Kristalle die deswegen in die Gelenke entstehen lösen erstens plötzlich auftretende heftige Schmerzen in die betreffenden Gelenke aus; meistens anfangend im großen Zeh. Danach sich erweiternde nach anderen Körperstellen: Mittelfuß,  Sprung- und Kniegelenke und Hände und Finger (besonders die Daumen).

 

Um die Gefahr von Gicht zu viel wie möglich  vermeiden soll man sich nicht jeden Tag mit Fleisch ernähren und den wöchentlichen Total-Fleischkonsum beschränken auf max. 600 Gramm. Diese Empfehlung kommt von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Aber auch Hülsenprodukten, Schalen- und Krustentieren soll man mit Maße verzehren. Wenig Purin enthaltende Produkte sind, u.A.: Kaffee, Milch, Reis, frische Obst und Getreideprodukte.

 

Andere Produkte die die Möglichkeit von Gicht in der Hand wirken sind Alkohol (ins besonders Bier und Schnaps und Softdrinks). Dagegen sollte man viel trinken; Wasser, Tee etc. und wohl mindestens 2 Liter pro Tag und bei Wärme und größere Anstrengungen mehr, vielleicht doppelt so viel. Und Sportler können zuweilen bei einer anstrengenden Dauereinspannung wohl 1 Liter pro Stunde brauchen.

 

Hierbei helfen auch eine mineralstoffreiche Ernährung und Säuer-Basen-Haushalt auszugleichen. Das kann man leicht erreichen durch basische (Fuß)Bäder oder in basische Salz getränkte  Wickel anzulegen, wonach man dann den Verlust an Minerale – das leider auch während das Entsäuern entsteht – ausgleichen muss durch mineralenthaltende Getränke zu sich zu nehmen. Harnsäurekristallen können sich nur bei Übersäuerung ausbilden und absetzen.

 

Der Harnsäurespiegel steigt auch wenn man überwichtig ist oder selbst als das Gewicht steigt. Es ist also ratsam um viel zu bewegen und das Körpergewicht im Normalbereich zu bringen und halten, sonst ist die andere Option; Behandlung mit Medikamenten. Auch nicht echt zu empfehlen, gesehen die mögliche Nebenwirkungen. Häufig wird dann ‘Allopurinol‘ verschrieben, mit  als alternativ ‘Febuxostat‘.

 

Natürlich sollte man bei Symptome die auf Gicht weisen können, einen Arzt konsultieren und der Harnsäurewert prüfen lassen. Der Harnsäure wird ausgeschieden via die Nieren, den Darm, Schweiß und Speichel und kann via Blut- bzw. Urinuntersuchung gezeigt werden. Bei Frauen sollte den Harnsäurespiegel zwischen 2,3 und 6,1 mg/100ml und Männer 3,6 und 8,2 mg/100ml, laut der Berufsverband Deutscher Internisten. Ein zu niedriger Wert kann auf eine Lebererkrankung oder eine Störung im Purinstoffwechsel weisen.

 

Da können Jahren vergehen nach einem erste Anfall, bevor man erneut betroffen wird. Aber wenn man einmal betroffen gewesen ist von Gicht sollte man sehr gut achten auf Kontrolle des Harnsäurespiegels. Wiederholende Gichtanfälle deuten auf einem dauerhaft erhöhte Harnsäurespiegel und können es zu einer Verformung der Gelenke kommen. Und nicht nur das. Es können sich sog. Gichtknoten unter der Haut bilden; vor allem an Ellenbogen, Händen und Füßen. Dabei können die Nieren Schaden erleiden oder komplett versagen.

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NEUER ARTIKEL: 14/08/'18

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Sontag 11 Maerz 2018

 

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Wenn Schuppenflechte auf die Gelenke geht.

 

Schuppenflechte am Ellenbogen: Bei Menschen, die an Psoriasis Arthritis erkranken, reagiert zuerst die Haut. Sie zeigt meist rundliche Flecken, die silbrige Schuppen aufweisen.

 

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