Schmerz- & Sporttherapie
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MEDIZINISCHE THEMEN

Infektions-Krankheiten

Borreliose oder Lyme-Krankheit

 

Wenn sich Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsschwäche und oft noch andere Symptomen sich zeigen kommen nur wenigen darauf um an eine mögliche Infektion mit Borreliose zu denken. Es gibt viele Krankheiten die die gleichen Symptome haben.

 

Aber aufgepasst, werden in einem Bluttest die passenden Antikörper angetroffen, wird zuweilen zu Unrecht die Diagnose “Borreliose“ gestellt. Das ist häufig gar nicht so und wird dadurch diese falsche Diagnose, die falsche Weiteruntersuchungen gemacht und möglich auch falsche Therapien gegeben.

 

Obwohl dieses mal vorkommen kann, ist die Chance großer, dass ein Borreliose unentdeckt bleibt und auch wieder falsche Behandlung gegeben. Es ist einmal so, dass die Symptome einer Borreliose sehr schwierig zu erkennen sind; es ist nicht einfach. Und wird eine Borreliose nicht oder zu spät entdeckt kann dass verheerende Folgen haben, die zu chronische und unheilbare Krankheiten leiten können und drohen dauerhafte Schäden an Organen, darunter auch das Nervensystem und Gelenken.

 

Auch die Selbstdiagnose ist zuweilen nicht gut zu machen. Der Erkennung – die sog. Wanderröte (Bannwarth-Syndrom) – tritt nicht immer auf. Das äußerlichen Zeichen einer Infizierung mit Borreliose ist die Wanderröte (eine roten Kreis rundum dem Zechenstich anfangs ca. 5cm), welche sich allmählig ausdehnt während er immer blasser wird, bis er nach Einigerzeit verschwunden ist und nichts mehr an einem Zechenstich erinnert. Weiter braucht nicht immer solch einer Rötung gleich aufzutreten. Diese kann sich auch zeitverzögert zeigen, wobei der betroffene gar nicht mehr ein eine Zeckenbiss denkt. Ein weiteres Problem hierbei ist, dass ein Zeckenstich statt eines Mückenstichs nicht juckt, und man nicht bemerkt dass man gestochen ist.

 

Definition Bannwarth-Syndrom

 

Das ist das zweite Stadium der Erkrankung welche auftritt, wenn ein Patient von einer sog. Neuroborreliose betreffen ist, wovon die Borrelien das Nervensystem befallen haben.
Ist das Nervensystem angegriffen, kommt es u.A. zuwandernde Schmerzen im Rumpfbereich, da die ihren Ursprung häufig in der Wirbelsäule haben. Dabei können sich auch Lähmungs-Erscheinungen, unter anderem im Gesicht ergeben. Laut Dr. Tobias Rupprecht, kann die Neuroborreliose kann nur mit Hilfe einer Nervenwasser-Untersuchung sicher diagnostiziert werden.

 

Ein großes Problem ist, dass Symptome wie Müdigkeit, Konzentrations-schwäche, Gelenk- und Rückenschmerzen und -schwellungen, Schwäche und Unwohlsein (atypische Symptomen) viele unterschiedliche Ursachen haben und deshalb schlecht von einander unterschieden werden können und auch auf einer Borreliose-Erkranken weisen können.

 

Bluttest

 

Dieses muss nur bedingt, sorgfältig und mit einigem Argwohn interpretiert werden. Wenn die Ansteckung noch frisch kann der Test noch keine Antikörper feststellen und damit dem Risiko ergeben das die Borreliose nicht erkannt wird. Oder….der Test entdeckt zwar Antikörper, die aber nicht gegen Borrelien gerichtet sind und deswegen eine Borreliose-Erkrankung diagnostiziert wird, obwohl da keine vorliegt.

 

Der Test kann auch nicht das Stadium, worin der Borreliose-Infektion befindet, erkennen. Dadurch weißt man auch nicht ob die Erreger schlafen, aktiv sind oder das Immunsystem bereits erfolgreich die Krankheit bekämpft hat, denn das ist auch möglich.


Es ist auch bekannt, dass 10-20% der Deutschen, Borrelien-Antikörper im Blut haben, obwohl sie nicht erkrankt sind. Das sind dann Reste einer Infektion die vom Körper bestritten sind. Also, um die Erreger sicher erkennen zu können, reiche der Bluttest allein nicht aus.


Bei Verdacht einer von Borreliose ausgelöste Gelenkentzündung oder eine Neuroborreliose sollte zusätzlich eine Gelenkflüssigkeitsprobe oder eine Nervenwasser-Untersuchung durchgeführt werden. Besonders dann, wenn sich der Arzt bei der Diagnose unsicher sei.
Man kann auch eine Hautprobe entnehmen, die von dem Bereich der Wanderröte genommen wird.

 

Zusätzliche Untersuchungen eine wichtige Unterstützung für eine richtige Neuroborreliose-Diagnostizierung sein und wird oft das Robert-Koch-Institut empfohlen. Diese habe gezeigt, dass bei 100 Neuroborreliose-Meldungen tatsächlich nur 10 Personen wirklich betroffen waren. Bei den anderen 90 Personen sei die Diagnose falsch gewesen.

 

Nicht ganz sicher, es gibt aber Schätzungen der Borreliose-Erkrankten von 60.000 von einer Institut zu 200.000 Krankenkasse. Dabei aufgezeichnet, dass Krankenkassen alle von Ärzte eingetragen Fälle bekommen, worunter auch die falsche.

 

Antibiotika

 

Eigentlich sollte man sich immer halten an des Arztes Vorschrift betreffende das einnehmen von Medikamenten. Aber es kommt mal vor das ein Arzt zu lang Antibiotika gibt, da das Problem sich nicht lösen will. Und das ist bestimmt den Fall, bei einer falschen Diagnose. Sicher den Fall als da keine Borreliose vorliegt. Oft wird dann auch noch die Dosierung erhöht. Die Medikation darf  höchstens zwei bis drei, maximal vier Wochen erfolgen. Dann drohen starke Nebenwirkungen durch das Medikament.

 

Die Folgen können dramatisch sein; die Nebenwirkungen gefährlich. Dabei kann der Patient eine Antibiotika-Resistenz entwickeln und die Medikamente bei ihm ihre Wirkung verlieren. U/o  kann es zu lebensbedrohlichen Darminfektionen kommen. Oder kann ein kompletter Pilzbefall der Haut sowie ein anaphylaktischer Schock können drohen.

 

Es gibt Leute die sich auf die Natur trauen. Hier ist aber Vorsichtigkeit geboten. Pflanzen und pflanzlichen sind nicht immer gut, können Nebenwirkungen haben, und sogar Giftig sein. Da die meiste Präparaten durchaus nicht (ausreichend) getestet sind gibt es in der Regel auch keine Garantie auf die Wirksamkeit.

 

Maßnahmen bei Unterstellte Borreliose

  • Sind Sie im Freien gewesen, müssen Sie sich aufmerksam nach Zecken und entfernen Sie diese gleich mit geeigneter Methode (Zeckenzange, bei Apotheke erhaltbar).
    Achten sie darauf, dass Zecken sich noch mehr in Gras verstecken als auf Blätter.
  • Achten Sie sorgfältig darauf, ob sich eine Wanderröte auf Ihrer Haut zeigt.
  • Wenn Sie eine Wanderröte bei sich feststellen, nächtliche Schmerzen im Rumpf­bereich haben oder plötzlich untypische Symptome bei sich beobachten, gehen Sie bitte sofort zum Arzt.
  • Wird eine Borreliose aufgrund unspezifischer Symptome diagnostiziert, holen Sie sich sicherheitshalber noch eine zweite Meinung ein
  • Eine Antibiotika-Kur muss völlig angehalten werden, aber…..es darf niemals länger dauern als zwei bis drei, maximal vier Wochen.
  • Als Antibiotika keine Verbesserung bring, kann es sich um eine andere Erkrankung handeln; teilen Sie Ihren Verdacht einem Arzt mit. U.A. Rheuma z.B. wird oft mit Borreliose verwechselt.
  • Als die Beschwerden Wechselnd auftreten sollten Sie auch eine andere Diagnose in Erwägung ziehen
  • Seien Sie sehr skeptisch bei allen Behandlungsmethoden, die Sie selbst zahlen sollen, wie beispielsweise teure Kräuter-Kuren. Fragen Sie nach Studien und Daten, welche die Wirksamkeit belegen

 

Neue Marker

Momentan arbeitet man an einem neuen Marker die Borrelien schneller und sicherer erkennen kann. Der sog. "Spirofind“-Test setzt nicht auf Antikörper im Blut, sondern auf die weißen Blutkörperchen. Möglicherweise kann diese Aufschluss über einen Befall geben, da sie bei der Bekämpfung akuter Entzündungen eine bedeutende Rolle spielen. Ihre Aktivität könnte wertvolle Hinweise auf eine Infektion liefern. Ziel dieses Tests ist auch, herauszufinden, ob die Borrelien aktiv sind oder nicht. Erste Ergebnisse werden Ende 2016 erwartet.

Hier noch ein Hinweiss vom einem Besucher für Hundenbesitzer.

 

Zitat:

Schöner Artikel, woher hast du das Foto genommen, hast selber fotografiert? Ich stimme dir aber nicht ganz zu. Mein Hund kam früher auch mit vielen Zecken heim, nach einem Waldspaziergang. Jetzt geben wir ihm immer vorbeugend Advantix, das ist ein Spot On, das wir auf seiner Hautoberfläche verteilen, so dass Zecken keine Chance haben, zuzubeißen.
Sie werden einfach zu schwach dafür und sterben ab. So hat mir das zumindest mein TA erklärt. Ich finde die Methode ganz praktisch, mein Hund hat keine Beschwerden und wir genießen jetzt einfach die zeckenfreie Zeit.

Auf jeden Fall wünsche ich dir noch einen schönen Abend! Tamer

 

Bemerkung: ich habe aber nie einen Foto in den Artikel aufgenommen.

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