Schmerz- & Sporttherapie
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MEDIZINISCHE THEMEN

Muskeln & Sehnen

Kompartiment-Syndrom

Wann können wir von einem Kompartiments-Syndrom sprechen?

 

Das ist einen übermäßigen Druck innerhalb des Muskels. Dieser Druck wird häufig verursacht von der Haut rund der Muskel ausdehnen von dem Muskel verhindert und also die Bewegung beschränkt und stechende Schmerzen auslöst.

Aber, diese löst nicht nur Schmerzen aus, sondern soll auch die Blutgefäße und Nerven die sich darein befinden beklemmen. Und das kann zu ernsthaften Schaden führen da das Gewebe schlechter (oder sogar ganz nicht mehr) durchblutet wird und auch die Nerven beschädigt werden und zuweilen können absterben als die Situation zu lang anhält.

 

Es ist ganz normal das Muskeln nach starker Belastung kurze Zeit weh tun  (Muskelkater). Aber als die Schmerzen regelmäßig plötzlich auftreten und immer mehr zunehmen muss man bedacht sein auf diesem Syndrom und sich von einem spezialisiertem Arzt untersuchen lassen. Meist betroffen sind die Muskeln des Unterschenkels und häufiger noch die Waden.

 

Die Muskeln können kräftig aufschwellen vor allem nach einer Verletzung (z.B. Prellung, Quetschung, Bluterguss etc. oder nach einem Knochenbruch).


Die erste Symptomen die auftreten sind einen drückenden, oft auch brennenden Muskelschmerz, welche noch zunimmt als die Belastung erhöht wird. Dabei kann es Taubheitsgefühle oder eine kribbelnd Gefühl auslösen. Im schlimmsten Fall können die Muskelzellen infolge der Unterversorgung absterben (Muskelinfarkt). Also ist es sicher ein medizinischer Notfall. Es sollte –auf Thrombose nach – die 2-häufigste Komplikation nach einem Knochenbruch.

 

Kein Training ohne Schmerzen?

 

Dann droht ein chronisches Kompartiments-Syndrom. Das gilt ins besonderes für sowohl Leistungs-, als Freizeitsportler. Noch schlimmer ist es als zur Muskelbildung Anabolika wird gebraucht, was bei Laufsport und Bodybuilding nicht selten vorkommt. Wann sich während des Trainings die Belastung zunimmt soll auch die Durchblutung zunehmen und der Muskeln tun anschwellen wodurch sich die Schmerzen sich melden. Das kann schon kurz nach Anfang der Belastung sein.

 

Man sagt wohl dass ein chronisches Kompartiment-Syndrom  nicht so gefährlich ist, da der Sportler selber von Schmerz geplagt Gas zurücknehmen soll der sein Training abbrechen. [Ich bin damit nicht ganz einig. Bei einem chronisch zu hohen Druck in dem Muskel kann da doch bereits Schade an Nerven und Gefäß entstehen]. Aber dabei sollen die Schmerzen nicht gleich abnehmen. Bevor der Muskel so weit abgeschwollen ist und der Druck im Muskel so weit abgenommen dass die Schmerzen sich gelindert haben oder (zeitweilig) verschwunden sind dauert es wohl eine Weile.

 

Wie kann man bestimmen ob da Überdruck herrscht und wie wird das festgestellt?

 

Hierzu wird durch die Fascia in den Muskelbauch eine Kanüle gestochen, woran ein hochempfindliches Druckmessgerät verbunden ist. Dann wird etwas Flüssigkeit in den Muskel gespritzt und den Druck womit es zurück kommt wird gemessen. Wann der Druck höher ist als 40 mmHg, muss der Muskel entlastet werden. Um den Muskel mehr Raum zu geben und die Chance sich aus zu dehnen wird die Faszie gespaltet. Wann es Schnell gescheht soll der Schaden beschränkt bleiben oder es sogar nicht zu Schaden kommen. Die meisten (ca. 80%) sind dauerhaft schadenfrei.

 

Nicht immer muss operiert werden. In leichtere Fälle kann man mit Schonung, Dehnungsübungen und Kühlung gleich nach dem Training einem drohenden Kompartiment-Syndrom vorbeugen. Jedenfalls soll man den Training allmählig steigern und damit den Faszien Zeit geben, sich an den wachsenden Muskelumfang zu gewöhnen.

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