Schmerz- & Sporttherapie
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MEDIZINISCHE THEMEN

Nervenscherzen

ISCHIAS

Eine falsche Bewegung ist leicht gemacht; das kann von schwerem Heben und falschem Bücken kommen, wobei möglich oft auch noch eine Drehbewegung statt finden.

Folgen sind: starke, stechende Schmerzen die von Unterrücken und Backen ins Bein ausstrahlen und selbst prickeln in Fuß verursachen können.

 

Die Schmerzen sind am schlimmsten bei aufstehen, sitzen und liegen gehen und stehen. Sie sind aber meistens weniger wenn man in Bewegung ist, obwohl sie sich auch sehr plötzlich zeigen können. Ischias macht wie dann auch, tägliche Handlungen sehr schwierig bis meistens unmöglich und verstört oft selbst die Nachtruhe. Husten und Niesen lösen besonders erhebliche Schmerzstiche aus.

 

Mögliche Ursachen

Die häufigste ist eine Beklemmung von der Nervenwurzel  zwischen der 5 lumbalen Wirbel und oberste Kreuzbeinwirbel (L5/S1), oft wegen Verengerung des Rückenmarkkanals, verrutschte Wirbel oder Bandscheibe, Verschleiß oder Blockade im SIG (SacroIiacalGelenk), oder (oft vergessen) Beklemmung durch einer der Backenmuskeln, der m. Piriformis (sog. iriformis Syndrom) welche zu gespannt, verhärtet kann sein oder einen Muskelknoten kann enthalten.

 

Schmerzen von Rücken bis Füße

Der Nervus Ischiadicus ist der größte und dickste Nerv des Menschen. Seine Fasern steuern die Bewegung der Muskeln und die Sensibilität der Beine. Sie werden aus mehreren Wurzeln im untersten Teil der Wirbelsäule gebildet.

 

Wenn eine dieser Nervenwurzeln durch Kompression geschädigt werden, verursacht das Schmerzen, die von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß, Außerseite der Hüfte und Hinterseite des Beines ziehen und manchmal bis in den Fuß ausstrahlen können.

 

Behebung

Wie dann auch, muss der Druck auf dem Nerv  so schnell wie möglich weggenommen werden. Das muss in ernsthafte Fälle (Bandscheibenvorfall und zuweilen Kanalverengerung) via eine Operation, aber kann auch oft im Fall eines Piriformis Syndroms mit beschränkte Physiotherapie (bestimmt nichtschmerzlose, tiefe Friktionen/Punktierung, Anpricken des Muskelknoten, Dehnungen/Massagen). Massagen, Dehnungen, Friktionen können von einem qualifizierten, erfahrenen und fähigen SPORTmasseur ausgeführt werden. Anpricken vom Knoten ist sehr genaue Arbeit und muss durch einem mit dieser bekannten Methode und erfahrener SPORTarzt bzw. SPORTtherapeut und am liebsten unter Ultraschall geschehen).

 

Bewegen bleibt (trotz Schmerzen) erforderlich.

Alternative Therapien wie anwenden von MIKROstrom, Magnettherapie, Akupunktur, Shiatsu können unter Umstände auch beitragen zu einer schnelleren Heilung.

 

Anmerkung

Ich bin bestimmt nicht einig mit Herrn Bernd Kladny von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, dass man sich am besten Legen kann und sich mit Schmerzmittel zu belasten. Absolute Ruhe – hat sich im Praxis gezeigt – ist gar nicht gut. Und Schmerzmittel lindern die Schmerzen zwar, aber tun nichts an die Ursache und maskieren die wirkliche und unterliegende Ursache.

 

ZITAT von Ratgeber in Stern.de:

[Wenn das Gehen weh tut, schonen sich die meisten Menschen: Sie legen sich ins Bett oder aufs Sofa und hoffen auf Besserung. Das ist verständlich - medizinisch gesehen aber falsch: Längere Bettruhe macht nichts besser, stattdessen wird alles womöglich noch schlimmer.

 

Ihr Arzt wird Ihnen gegen die Schmerzen Tabletten verschreiben oder Spritzen setzen. [Das halte ich wie gesagt für ungeeignet.

Die Nebenwirkungen (Degeneration von Muskeln und Sehnen) durch Cortisonenanwendung sind schlimmer als die Beschwerden. Außerdem löst eswie gesagt das Problem nicht; nur Symptombehandlung; Bemerkung meinerseits]

 

Bewegung lässt den gequälten Ischiasnerv schneller wieder genesen als eine starre Schonhaltung. Natürlich dürfen Sie sich aber ab und an mal hinlegen, wenn der Schmerz zu stark wird.


Auch wenn die Schmerzen Sie heftig quälen: Kurz hinlegen und ausruhen ist in Ordnung. Aber bleiben Sie mit Ihrer Ischialgie möglichst nicht im Bett. Bettruhe lindert zwar die Symptome, hilft Ihnen aber nicht wieder schneller auf die Beine. Im Gegenteil. Constanze Böttcher]

 

Wärme dagegen kann in akuten Fällen wohl gut tun. Das entspannt die Muskulatur und nehmt der Druck auf die Gelenke und Nerv weg. Beispiele: Hotpacks, Kirschkerne in Mikrowelle erwärmt, Infrarotlampe etc. Aquajogging und schwimmen in einem erwärmten Bad  ist eine gute ergänzende Therapie.

 

Auch Training (Verstärkung/Dehnung) von Rücken und Bauchmuskulatur, und erlernen vom richtigen Haltung und Bewegungstechnik von Ergotherapeut sind wichtige Maßnahmen.

 

Wann unbedingt ein Arzt aufsuchen?

Wenn man ein taubes Gefühl im Bein haben, oder nicht auf den Zehenspitzen oder Hacken stehen können, oder wenn Reflexen auf der Achillesfersenreflex ist beeinträchtigt, ist eine Arztbesuch erforderlich.

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