Schmerz- & Sporttherapie
Schmerz- & Sporttherapie

MEDIZINISCHE THEMEN

Schulter & Nacken

 

 

 

 

Frozen Shoulder oder

Capsulitis Adhaesiva

Diese 2 Bilder sind 2 Beispiele von einer 'Frozen Shoulder'. Sie sehen, dass beide Personen – sowohl, wenn er selber den Arm gegen die Schwerkraft in mit eigenen Muskeln bewegen muss, als in Rücklage als in Stand als der Schwerkraft mithilft – nicht in der Lage sind ihren Arm völlig zu heben. Wir sagen dann:

„das Schultergelenk ist sowohl aktiv als passiv beschränkt in seiner Funktion“.


In der Literatur scheint es so zu sein, dass man keine übereinstimmende Erklärung hat für die Entstehung dieser Erkrankung. Aber in die Praxis wird es immer klarer, dass chronische Überlastung und repetierende Armbewegungen, großen Einfluss haben auf Entwicklung von einer Frozen Shoulder. Aber auch Calcificatie im Gelenk oder von Muskeln, Sehnen, Bänder und Kapsel können dieselbe Beschränkungen und schmerzen auslöschen.


Es ist auffallend, dass dieses Phänomen oft auftritt bei Menschen die viel Arbeit über den Kopf ausführen müssen und bei Frauen zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. [Aber auch bei einige Sporarten gibt es dieses Problem. Denke an Sporten wo viel Geworfen wird: Baseball (mit Nahme de Pitcher), Handball, Wasserball, Athletik (Speerwerfen, Kugelstoßen, Diskuswerfen) etc.; meistens durch Überlastung und Forcieren; Bemerkung Red.]


Eine übereinstimmende Behandlung gibt es auch noch nicht.

Mit wechselnder Erfolg wird Shockwave-Therapie (Stoßwelle) angewendet und auch können gezielte Bewegungsübungen deutlich Verbesserung und zuweilen Heilung bringen, vorausgesetzt dass diese konsequent und richtig ausgeübt werden.

Jedoch bleibt eine große Zahl von Patienten Problemen behalten nach Beenden von der Behandlung oder kommen die Beschwerden nach einiger Zeit wieder zurück. Das ist nicht nur eklig im Alltag, sondern oft wird auch die Nachtruhe von Schmerzen gestört.


Eine unbehandelte Schulter soll sich verschlimmern und chronisch steif bleiben mit bleibende Bewegungsbeschränkungen, woran der Patient sich auf die Dauer anpasst (Adaptation). Er fügt sich in der entstehen Situation; Keine Schmerzen mehr in der Schulter (nur bei überschreiten von der Beschränkung), aber wohl Mangel an Funktion.


Wird die Schulter richtig behandelt kann Erholung jedoch viele Monaten bis zu Jahren auf sich warten lassen, als es überhaupt heilt.

Das bedeutet, dass der Patient selber an die Arbeit muss.


Eine andere Gefahr liegt auf die Lauer, namentlich `Überlastung von andere Arm´ wegen Kompensation. Als der eine Arm nicht oder beschränkt benutzt werden kann soll man schon schnell der andere Arm, die daran nicht gewohnt ist und möglich andere Körperteilen diese Aufgaben übernehmen und mehr gebraucht werden.


Der Alltag ist damit ganz anders geworden. Viele Sportarten sind nicht mehr gut möglich, wodurch auch die allgeheile Kondition auf ein niedriges Niveau kommt und bleibt. Aber auch das hat es sein nachteiliger Einfluss auf der Arbeit und alltägliche Tätigkeiten. Der Arm wird mehr als in der gesunden normalen Situation, von Nacken- und Schulterblattmuskeln bewogen, was Nackenprobleme, Schmerzen an Rippen, Brustkorb und rund Schulterblatt und Kopfschmerzen auslöschen kann.


Wenn die Schulter nach 18 bis 30 Monaten nicht 100% geheilt ist und es noch Resterscheinungen gibt und dabei voll belasten von Arm und Schultergürtel (mit Name im Sport), ist da auch eine starke Neigung zu Überlastung von der Ellbogenmuskeln, was zur Folge resultieren kann in einen Golfersarm (Epicondylitis Medialis Humeri) oder Tennisarm (Epicondylitis Lateralis Humeri).

Bild 1

Die Kapsel ist gut sichtbar. Zwischen den Acromion und der Processus Coracoideus, befindet sich ein breites hartes und scharfes Ligament (das Ligamentum CoracoAcromiale).


Dieses Ligament formt zusammen mit dem Acromion das Dach vom Schultergelenk. Zwischen dieses Dach und der Kopf von dem Oberarm können weiche Teile (Kapsel, Sehnen, Schleimbörse) eingeklemmt geraten und mit dadurch verdicken und entzünden. Diese Einklemmung (Impingement Syndrom) ist in fast alle Fälle von Schulterbeschwerden den Anfang von dem “Elend“.

 

Obwohl ich in mein 15 Jährige Arbeit als Sporttherapeut und 5 Jahr als Schmertherapeut nicht viel Patienten an eine Frozen Schulter behandelt habe, kann ich sagen, dass fast allen davon völlig geheilt sin. Die Patienten die nicht beschwerdefrei und mit völliger Mobilität von der Schulter die Behandlung abgeschlossen haben, haben aber meistens selber Schuld daran. Wer es nicht gelungen ist Schmerzfrei und unbeschränkt weiter zu leben, hat in der Regel mein Therapie zu früh beendet oder nicht meine strickte Hausaufgaben ausgeübt oder nicht konsequent u/o zu wenig. Man sollte täglich mindestens 2x pro Tag das Übungsprogramm folgen und das auf der richtigen Weise. Das und die Häufigkeit dieses Problem sind den Grund warum ich dieses Thema als ein der erste Artikel in meiner Site aufgenommen habe, die ich der Meinung bin, dass mit eine gute Bewegungstherapie die zu Hause unterstützt und fortgesetzt wird, eine vollständige Heilung möglich ist. Einige Ausnahmen ausgeschlossen.

 

Unter stehend will ich versuchen zu erklären, wo und warum es schief lauft, und worauf Sie achten müssen und was Sie tun sollen wenn sich mittlerweile schmerzhafte Beschränkungen in der Bewegungsfreiheit von diesem Gelenk aufgetreten sind.

 

Wenn unser Körper uns Bewegungsbeschränkungen aufgelegt kriegt, reagiert es und alarmiert uns mit Schmerzen um übermäßig falsch Gebrauch von der Schulter zu vorbeugen.


Aber, jeder erfährt und reagiert auf Schmerz unterschieden.
* Der Einer bleibt den Arm richtig gebrauchen, reduziert die Belastung

   und wachst über das Problem hin.
* Der Ander neigt dazu der Arm ängstlich zu beschützen i.B.a. der leidige

   Schmerz und denkt gut dran zu tun den Arm viel Ruhe zu geben um

   keine Schmerz zu fühlen. Man denkt dann dass man keine Schmerzen

   fühlen darf und dass die Schmerzen dadurch abnehmen sollen und die

   Bewegung wieder soll verbessern. Leider falsch gedacht!

* Wieder ein Ander soll sein beschäftigte Leben fortsetzen und aktiv

   bleiben, aber jede Bewegung die Schmerzen auslöscht vermeiden;

   will nichts wissen oder fühlen von Schmerz und das auch nicht zeigen,

   und blockiert damit normale Bewegungen, sodass das Entzündungs-

   prozess frei Spiel kriegt und `Erfrierung´ von der Bewegungsfreiheit

   im Schultergelenk zunehmt.

 

Leider ist die Schulter ein Gelenk, dass ziemlich drastische Maßnahmen nehmen kann bei Irritation, Entzündung u/o Beschädigung.

Das Schultergelenk ist ein Gelenk mit enorme Bewegungsmöglichkeiten und Freiheiten und wird von einem ingeniösen Muskelsystem und Kapsel-/Bandapparat stabilisiert. aber dadurch ist es auch sehr empfindlich für Verletzungen und Entzündungen.

 

Das Capsulitis Adhaesiva (Frozen Shoulder) Bild ist sehr ärgerlich als es bereits in fortgeschritten Stadium zur Behandlung bei Arzt oder Therapeut kommt. Im Allgemeinen hat der Betroffene sich ein inzwischen geformte Manier von Abwehr gegen die Schmerzen aufgebaut (Anpassung/Adaptation) oder anders gesagt, eine Attitude i.B.a. das Problem geformt.


Diese Attitude oder Weise von Verwehr ist den Grund von Progression (Verschlimmerung) in Diesem Bild und kann in weniger als einige Tagen bis 1 à 2 Wochen zu einem Capsulitis Bild führen mit alle nachteilige Folgen davon. Dann folgt eine rigorose und schnelle Bewegungsbeschränkung und Zunahme von Schmerzen rund das Schultergelenk.

 

Eine mühsame Erholung innerhalb 6 Monaten kann bei eine intensive Therapie möglich sein, doch meistens dauert es langer und hat vorbeugt werden können. Ein Übungsprogramm das zu Hause tun werden muss, ist zwangsläufig.


Verschiedene wissenschaftliche Artikel weisen auf dem Belang von täglich ausgeführten Übungsprogrammen zu Hause, bestehende in Stretch-Übungen (Dehnen) für das Schultergelenk (Automobilisationsprogramm für eine Frozen Shoulder).

 

Mögliche Remedien:
* Schon bei Konstatierung von den ersten Beschwerden/Schmerzen

   müssen die tägliche Aktivitäten (zuweilen drastisch) angepasste

   werden.

   Es tragen von eine Mitella ist m.E. nicht den Lösung und ist dagegen

   selbst kontraproduktiv und die Verletzung beschleunigt verschlimmern.

   Viel besser kann man den Arm viel – aber unbelastet – regelmäßig in

   alle Richtungen bewegen.
* Wenn da Verbesserung auftritt muss man seine Aktivitäten allmählig

   erweitern und nicht warten bis die Schmerzen ganz verschwunden

   sind. Das soll doch nicht passieren.
* Machen Sie nicht die Fehler um sich spritzen zu lassen, es sei denn

   dass man sich für eine akute Entzündung max. 3x ein Spritz darf setzen

   lassen, da das Mittel meistens Cortisonen (Corticosteroiden) enthält,

   welche die weiche Teilen (Muskeln/Sehnen/Bänder) degeneriert und

   also noch schlimmer ist für die Verletzung als ohne Spritze. Nahezu alle

   Ärzte und Therapeuten wissen es (oder gehören es zu wissen).

   Trotzdem wird es noch immer oft rücksichtlos benutzt.
* Übungstherapie von Physio-/Manuell-/Übungs- und Ergotherapeut sind

   nicht nur empfehlenswert, sonder notwendig, wobei diese auch die

   Übungen für zu Hause instruieren und auftragen müssen.

 

Einige Überlegungen und Richtlinien die all dann nicht relevant sind.

 

* Ernsthafte Schmerzen sind ein dehnbar Begriff. Vielen sollen leider

   ein von Arzt verschriebene Mitella-Beratung folgen in der Überzeug-

   ung dass diese es wohl wisst und dass es helfen soll. Nichts ist minder

   wahr; in Gegenteil, das gegenstellte soll geschehen.
* Man muss damit rechnen, dass Verbesserung während der Übungs-

   Therapie erst spät einig Erfolg sehen lässt. Oft sind erst nach 6

   Wochen die ersten Verbesserungen zu spüren. Die Tragik ist, dass

   dann die meiste Schultern inzwischen mehr oder weniger beschränkt

   sein und da eine enorme Abwehr vom Muskelsystem anwesend ist

   und eine 3 bis 6 Monaten (oder langer) Behandelphase folgt. Dieses

   ist keine Hypothese, sondern nüchterne und leider viel vorkommende

   Feststellung und Erfahrung.
* Rund das Schultergelenk sitzt eine Kapsel (Bild 1 und 2). Dieses Gewebe,

   eine Art von Umhüllung (rundum das ganze Gelenk), dass das

   Schulterscharnier völlig versperrt vom Gewebe außen das Gelenk

   Vergleichbar mit der gummi Hülle um eine Kardan-Verbindung von

   einem Auto, was dient um die Fetten in der Kardanverbindung zu

   halten.
* Diese Kapsel (Bild 1) ist neigt zuweilen zu entzünden (Capsulitis) und

   verkleben (Adhaesiva bzw. zu verschrumpfen. Es verliert sein elastis-

   ches Vermögen, verhärtet, verdickt und sorgt dafür, dass wir mit dem

   Arm immer weniger Bewegungen ausüben können. Die Ursachen
   vom Entstehen dieser drastischen Reaktion von der Schulter sind

   nicht immer deutlich.
* Die Schmerzen und Bewegungsbeschränkung können auch entstehen

   durch Beschädigung, z.B. Fall auf die Schulter oder Verzerrung etc.
* Nach eine Operation oder Fraktur (Knochenbruch) nach einem

   Unfall, kann den Capsulitis, diese plötzliche Entzündung von der

   Kapsel (Bild 2), die Bewegungsfreiheid in und meistens für kurze Zeit,

   schmerzhaft beschränken.
* Oft ist eine Entzündung von Muskelgewebe, Sehne bzw. Schleimbörse

   den Initiator von dieser Reaktion. Aber zuweilen ist die Ursache unklar

   und scheint es spontan zu entstehen.

Bild 2

 

 

Beschreibung laut Metlook (möglich zu finden auf Internet).

 

Eine Frozen Shoulder ist eine Schulter, wobei die Bewegungen in der Schulter stark Beschränkt sein. Es gibt 2 Grundursachen für das Entstehen einer Frozen Shoulder.
Einerseits kann eine Entzündung von der Schulter die Ursache, Anderseits kann den Mangel an Schulterbewegung (z.B. wegen eine gebrochene oder geprellte Schulter) die Ursache sein.


Anmerkung Red.: Leider werden andere mögliche Ursachen nicht genannt, namentlich “Überlastung, Falsche Arbeitshaltung, falsche Bewegungsmotorik/Pattern“.

 

An erste Stelle stehen Bewegungsbeschränkungen von der Schulter. Meistens wird das gesehen nach eine Periode von Immobilisation (nicht bewegen) von der Schulter; meistens nach eine Verletzung oder Operation. Die Bewegungsbeschränkungen werden besonders gesehen bei Bewegungen die über die Schulter ausgeübt werden. Liegt einmal eine Frozen Shoulder vor, bleiben die Bewegungen im Schultergelenk oft ernsthaft beschränkt.

Die wichtigste Behandlung besteht aus Prävention.

Prävention ist besser als Heilen.


Sie müssen da also für sorgen, dass da keine Frozen Shoulder entstehen kann. Und das können Sie vorbeugen durch z.B. wenn Sie eine Krankheit (Bruch, Verrenkung, Prellung) an Ihrer Schulter haben, die Schulter doch dosiert zu bewegen. Das kann am besten auf Hinweis von Arzt oder Therapeut.

 

Sollte da trotz dosiert bewegen von der Kranke Schulter eine Frozen Shoulder entstehen, kann jedoch Verbesserung erzielt werden mit oben stehende therapeutische Möglichkeiten.

Wichtige Beratung: Wenn Sie Schulterprobleme haben, ist es sehr wichtig Ihre Schulter trotzSchmerzen regelmäßig zu Bewegen. Aber lassen Sie sich beraten von Arzt und oft noch besser von Therapeut; die können Ihnen erzählen wann, wie und welche Bewegungen Sie mit Ihrer Schulter machen dürfen und ins besonders müssen, und welch nicht.

 

Bemerkung Red.:
An die hier Oben beschriebenen Therapien und Remedien kann man noch einige Andere zufügen, die auch Ihre günstige Wirkung auf diesem Trauma haben:
Mikrostrom- und Magnet-Therapie, Triggerpoint-Behandlung und Kinesiotaping.
Diese können in Kombination oder separat von einander ausgeführt werden.

Für Übungen siehe nächster Artikel

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