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Honig macht Antibiotika wirksamer

 

originale Autor: Andrea Bannert + Ergänzung von A.P.O. van Dam (Schmerz- & Sporttherapeut)

 

Quelle: Müller P. and Harry E. J. et al.: Synergism between Medihoney and Rifampicin against Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus (MRSA), Plos One, 2014.

 

Gegen schwere bakterielle Infektionen verschreiben Ärzte üblicherweise Antibiotika. Aber nicht immer wirken diese wie erhofft. Denn viele Erreger entwickeln Abwehrmechanismen gegen die Medikamente – sie werden resistent. Darin liegt eine große Gefahr, weil den Bakterien schließlich kaum noch mit Medikamenten beizukommen ist. Australische Forscher fanden nun heraus, dass Manuka-Honig Antibiotikaresistenzen verhindern kann.

Studienleiterin Elisabeth J. Harry und ihr Team von der University of Technology in Sydney untersuchten die Wirkung von Manuka-Honig gemeinsam mit dem Antibiotikum Rifampicin. Das Antibiotikum wird oft gegen Methicillin-resistente Stämme von Staphylococcus aureus (MRSA) eingesetzt. Die Bakterien verursachen zum Beispiel Hautinfektionen und kommen bei chronischen Wundinfektionen vor.

 

Honig gegen Antibiotikaresistenzen

 

Die Forscher beobachteten: Werden die beiden Heilmittel kombiniert, dezimieren sie die Erreger viel wirksamer als Rifampicin allein. Noch mehr aber überraschte sie, dass die Zahl der resistenten Bakterien unter der Kombi-Behandlung nicht mehr zunahm. Dagegen entwickelten die Bakterien in den Kulturen ohne Honigzusatz sehr schnell Abwehrmechanismen gegen das Rifampicin. Wie die Zusammenarbeit zwischen Honig und Antibiotikum funktioniert, wissen die Forscher noch nicht.

„Weil die Behandlung durch den Honigzusatz effektiver ist, kann die Dosis von Rifampicin, etwa bei Wundbehandlungen, verringert werden“, so Studienleiterin Elisabeth J. Harry. Honig reduziere also nicht nur die Gefahr der Resistenzbildung, sondern erspare auch vielen Patienten unangenehme Nebenwirkungen des Antibiotikums.

 

Großes Waffenarsenal

 

Damit die Bienen ihren süßen Nektarsaft lange lagern und so den Winter überleben können, wirkt Honig antibakteriell. Dabei hat die süße Medizin ein ganzes Arsenal an verschiedenen Waffen vorzuweisen, etwa Säuren, Wasserstoffperoxid oder Polyphenole. Im Manuka-Honig sind besonders hohe Dosen an Methylglyoxal enthalten, das ebenfalls Bakterien abtötet. Auch die hohen Zuckerkonzentrationen im Honig sind hilfreich im Kampf gegen Bakterien – sie lassen diese regelrecht vertrocknen.

Deshalb hilft Honig zum Beispiel so gut gegen Husten, Heiserkeit oder Kratzen im Hals. Bei Erkältungen lässt man mindestens drei Mal täglich einen Teelöffel Honig auf der Zunge zergehen. Dabei behält man den Honig so lange wie möglich im Mund und schluckt ihn dann langsam herunter.

Stand: 25.03.2014

 


Ergänzung

 

Hier obenstehende Artikel bestätige ich als richtig; aller Bienenhonig enthält tatsächlich antibakterielle Substanzen (nicht nur die genannte Manuka-Honig). Die größte Kraft wird zugeschrieben an die zog. Königinnenhonig/-gelee.

 

Schon am Anfang der Menschen haben Bienen einen sehr wichtigen Platz eingenommen zeuge Felszeichnungen von wohl 16.000 Jahr zurück worein eine Frau – senkrecht eine Felswand balancierend auf eine Strickleiter, mit einer Hand – ein Bienenvolk von seiner Honigwabe entledigt.

 

Auch im Altertum stand den Genuss von Bienenprodukten in hohem Ansehen. Nicht nur als eine sehr geschätzte Köstlichkeit, sondern mehr noch wurde an Honig – wegen Propolis, Pollen und Königinnengelee – sehr große Heilungskraft zugeschrieben.

 

Besonders die alten Ägypter und klassische Grieche waren gut bekannt mit der Anwendung von Propolis und Pollen. Speziell im Balkan und Russland ist die Kenntnis von Bienen­produkte behalten geblieben. In unseren Gegenden ist die Kenntnis über die heilsame Wirkung von Propolis, Pollen und Königinnengelee im Lauf der Jahrhunderte nahezu verloren gegangen. Honig hat sich aber immer in einem großen Interesse freuen dürfen.

 

Besonders die letzte 20 Jahr ist man sich in zunehmende Maße interessieren gehen für die Heilkraft von Bienenprodukten. Immer meer zeigen sich Pollen, Propolis uns Königinnen­gelee ihre erstaunlichen Erfolge gegen Krankheiten wo der modernen Heilkunde und –Mittel versagt haben.

 

Das erwiesen besonders Krankheitsbilder, die direkt oder indirekt verursacht werden von einem schlecht funktionierenden Stoffwechsel. Mattheit, Depressionen, Stress, Erschöpfung, Nervenmuskelschmerzen, Herz- und Gefäßkrankheiten und Allergien wie Ekzem, Asthma, asthmatische Bronchitis, Heuschnupfen etc., etc. als Folge.

 

Es sind sog. `Zivilisations´-krankheiten. Der allergrößte Teil der körperlichen Beschwerden der Bevölkerung aus der westlichen Welt sind hierunter ein zu ordnen. Aber darüber mehr in einem folgenden Artikel.

 

Arthur P.O. van Dam

Schmerz- & Sporttherapeut

Alternative Therapie Praxis

26/03/´14

Alternative Therapie Praxis

Arthur P.O. van Dam

Hauptstraße 18, 56867 Briedel

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